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Produkt-Bild: Die Wolke

Die Wolke
mit Paula Kalenberg, Franz Dinda, Hans-Laurin Beyerling, Regie: Gregor Schnitzler

DVD von Unbekannt
Preis bei Amazon: EUR 7,99

Erscheinungsdatum: Oktober 2006
Produktgruppe Filme & TV
Zoom ± Produkt-Bild: Die Wolke
  • Regie: Gregor Schnitzler
  • Medium: DVD
  • Laufzeit: ca. 98 Minuten
  • Label: Concorde Home Entertainment
  • Bildformat: 2.35:1

Produktbeschreibung

Die 16-jährige Hannah, die gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Uli und ihrer allein erziehenden, liebevoll-chaotischen und manchmal auch etwas überforderten Mutter Paula in dem kleinen Ort Schlitz wohnt, erlebt gerade eine Achterbahn der Gefühle. Sie ist über beide Ohren in ihren Klassenkameraden Elmar verliebt, weiß aber nicht so recht, wie sie ihm ihre Gefühle offenbaren soll. Klar, dass die Fragerei der Mutter nervt und die Aussicht, zwei Tage auf den 8-jährigen Bruder aufpassen zu müssen, weil Paula auf einen Kosmetikkongress nach Schweinfurt muss, die Stimmung auch nicht gerade hebt. Und dann noch die bevorstehende Matheklausur ...

Zwischen Streit mit der Mutter, Stress mit den Lehrern und der Matheklausur kommt es endlich zum heiß ersehnten ersten Kuss mit Elmar! Aber in genau dem Moment, in dem alles perfekt scheint, bricht das Chaos über sie herein: die Alarmsirene schrillt und Elmar erkennt als einziger, dass es sich dabei um einen ABC-Alarm handelt. Auf die Nachricht, dass sich in dem nicht einmal hundert Kilometer entfernten Atomkraftwerk ein Störfall ereignet hat, reagieren alle panisch. Auf eine Situation wie diese war niemand vorbereitet, es gibt keinen Katastrophenplan und die riesige, radioaktive Wolke treibt auf Schlitz zu. Die Menschen versuchen zu fliehen, Hannah holt als erstes Uli von der Grundschule ab und verschanzt sich mit ihm im Haus. Elmar hat ihr noch während des tumultartigen Aufbruchs vor der Schule zugerufen, sie mit dem Auto zu Hause abzuholen, doch zunächst warten die Geschwister auf ihre Mutter, oder zumindest einen Anruf. Als Paula sich bei den beiden meldet, wird die Leitung nach kürzester Zeit unterbrochen, Hannah und Uli sind nun völlig auf

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Produkt-Bild: Was tun, wenn's brennt?

Was tun, wenn's brennt?
mit Til Schweiger, Doris Schretzmayer, Martin Feifel, Regie: Gregor Schnitzler

DVD von Sony
Preis bei Amazon: EUR 29,99

Erscheinungsdatum: Sept. 2002
Produktgruppe Filme & TV
Zoom ± Produkt-Bild: Was tun, wenn's brennt?
  • FSK 12

Produktbeschreibung

13 Jahre sind vergangen, seit Tim TIL SCHWEIGER, Flo DORIS SCHRETZMAYER, Maik SEBASTIAN BLOMBERG, Hotte MARTIN FEIFEL, Nele NADJA UHL und Terror MATTHIAS MATSCHKE in kreativer Anarchie in der Hausbesetzerszene von Berlin aktiv waren und dem Establishment den gestreckten Mittelfinger entgegenreckten. Inzwischen sind fast alle ihren Idealen von damals untreu, einige sogar selbst Teil des einst verhassten Establishments geworden. Doch als ein längst vergessener Sprengsatz, den sie einst in einer verlassenen Villa im Grunewald deponiert hatten, unerwartet explodiert, müssen sich die Sechs notgedrungen wieder mit ihrer verdrängten Vergangenheit und verlorenen Werten auseinandersetzen ...

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Das Timing muss stimmen!" Da dieser Satz aus einem Agitprop-Film der Gruppe 36 im gleichen Maße für Komödien wie für Sprengsätze gilt, kann eine Bombenexplosion zum falschen Zeitpunkt in Gregor Schnitzlers Was tun, wenn's brennt? zum idealen Ausgangspunkt für eines der interessantesten deutschen Spielfilmdebüts der letzten Jahre werden. In den 80er-Jahren haben die sechs der Berliner Hausbesetzerszene angehörenden Mitglieder der Gruppe 36 eben nicht nur filmische Anleitungen zum Bau von Bomben gedreht -- Holger Meins' aus den späten 60er-Jahren stammender Kurzfilm über die Herstellung eines Molotowcocktails lässt erkennbar grüßen --, sondern selbst auch welche gebastelt. Als nun zu Beginn des 21. Jahrhunderts einer ihrer damals deponierten Sprengsätze mit fast 15 Jahren Verspätung in einer Grunewalder Villa hochgeht, holt ihre Vergangenheit die inzwischen meist bürgerlich gewordenen Ex-Hausbesetzer und Anarchisten ein.

Eine der unbestrittenen Stärken Hollywoods ist seine Fähigkeit, große Unterhaltungs- und Genrefilme zu produzieren, die uns in eine fremde Welt entführen und uns zugleich aber auch etwas über die Welt erzählen, in der wir leben. Das deutsche Kino hat -- sieht man einmal von einigen ganz wenigen Regisseuren ab -- diese Fähigkeit schon vor langer Zeit verloren. Selbst während des Booms der 1990er-Jahre blieb diese von Filmemachern wie Kritikern, Verleihern wie Publikum konstruierte Trennung, die zwischen einem reinen Unterhaltungskino und dem so genannten Autorenfilm unterscheidet, weit gehend unangetastet. Erst in der letzten Zeit haben so unterschiedliche Regisseure wie Volker Schlöndorff und Oskar Roehler, Christopher Roth und Oliver Hirschbiegel ernsthaft versucht, diese beiden Formen von Filmen, die sich eben gar nicht widersprechen müssen, wieder zusammenzuführen. Ihrem Vorbild ist Gregor Schnitzler mit seinem Erstling gefolgt.

Man spürt in nahezu jeder Einstellung und jedem Schnitt von Was tun, wenn's brennt?, dass sein Regisseur zuvor Werbeclips und Musikvideos inszeniert hat. Ihre Ästhetik und ihr Tempo sind hier aber nicht nur Selbstzweck, sie spiegeln das neue Berlin, das kaum noch etwas mit der Stadt verbindet, in der die Mitglieder der Gruppe 36 einst von einer anderen, besseren Welt geträumt haben. Und so wie sich Berlin verändert hat, sind auch die Sechs längst nicht mehr die, die sie einst waren: Maik (Sebastian Blomberg), der nun seine eigene schicke Werbeagentur hat; Nele (Nadja Uhl), die sich als allein erziehende Mutter zweier Kinder durchschlägt; "Terror" (Matthias Matschke), der jetzt als Staatsanwalt auf der anderen Seite steht; Flo (Doris Schretzmeyer), die irgendwie zu Geld gekommen ist. Von Idealen und Träumen haben sie sich weit entfernt. Selbst Tim (Til Schweiger), der letzte authentische Punk Berlins, und der seit einem Unfall an einen Rollstuhl gefesselte Hotte (Martin Feifel) leben nur noch so wie damals, weil sie den Absprung irgendwie verpasst haben. Von ihrem Glauben und ihren Überzeugungen ist zumindest in ihrem Innersten kaum noch etwas übrig.

Im Prinzip erzählt Gregor Schnitzler hier die alte Geschichte von den Idealisten, die sich mit der Zeit dem Lauf der Dinge gefügt haben und nun an einem Punkt in ihrem Leben angekommen sind, um den sie eigentlich einen großen Bogen machen wollten. Sein eigentlicher Schachzug ist aber, dass er sie in Beziehung setzt zu den gesellschaftlichen Veränderungen, in deren Gefolge aus der alten BRD die heutige Berliner Republik geworden ist. Auch wenn sich Schnitzlers Blick anscheinend nur auf den Westen der Stadt richtet, erzählt Was tun, wenn's brennt? doch mehr von unserer gesamtdeutschen Wirklichkeit als die meisten Filme. Schnitzler führt zwar nicht jeden seiner Gedanken aus, und einiges bleibt auch etwas plakativ, aber diese kleinen Schwächen gleicht sein hervorragendes Ensemble -- allen voran Sebastian Blomberg, Til Schweiger, der hier auf beeindruckende Weise gegen sein Image anspielt, und Martin Feifel -- allemal aus. --Sascha Westphal

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Produkt-Bild: Soloalbum [Blu-ray]

Soloalbum [Blu-ray]
mit Matthias Schweighöfer, Nora Tschirner, Oliver Wnuk, Christian Käthe, Leander Haußmann, Regie: Gregor Schnitzler

Blu-ray von Concorde Video
Preis bei Amazon: EUR 9,99

Erscheinungsdatum: März 2012
Produktgruppe Filme & TV
Zoom ± Produkt-Bild: Soloalbum [Blu-ray]
  • Regie: Gregor Schnitzler
  • Medium: Blu-ray
  • Laufzeit: ca. 91 Minuten
  • Label: Concorde Home Entertainment
  • Bildformat: 2.35:1

Produktbeschreibung

Ben (Matthias Schweighöfer) führt ein Leben, von dem die meisten von uns nur träumen können: Der 24-jährige ist umschwärmter Redakteur beim angesagtesten Musikmagazin Berlins, Dauergast auf den coolsten Partys der Stadt und mit den Stars der Branche auf Du und Du. Lässig gekleidet schlendert er durch die hip designte Redaktion, selbst als er von seinem Freund und Kollegen Christian (Christian Näthe), dem wohl größten Britpop-Fan aller Zeiten gemahnt wird, ja den Geburtstag seiner Freundin Katharina (Nora Tschirner) nicht zu vergessen, bringt seine arrogante Selbstinszenierung nicht ins Wanken.

Katharina muss eben etwas länger im Restaurant warten, zumal der Chefredakteur (Leander Haussmann) gerade verkündet hat, dass seinem Magazin ein exklusives Oasis-Interview zugesprochen wurde. Und führen soll es sein bester Mann - Ben!

Mit dem Auftrag in der Tasche und Christian an seiner Seite besteigt Ben ein Taxi, das auf dem Weg allerdings von einer sexy Blondine (Sandy Mölling), die sich auf Soul-Sirene Anastacia gestylt hat, gekapert wird. Gegen Christians Rat lässt sich Ben von ihr überreden, mit auf eine Party zu kommen. Während sich Christian um die Musik kümmert und Ben sich mit dem Partyluder vergnügt, beschließt Katharina, dass das Maß nun voll ist und macht auf die denkbar schnellste und kürzeste Art Schluss: per SMS. Und das nach drei Jahren Beziehung! Mit einer Songzeile von den Smashing Pumpkins - "...the killer in me is the killer in you!" - abserviert zu werden, ist für einen Musikredakteur natürlich doppelt schmerzhaft.

Mit Hilfe seiner Kumpels Christian und dem ständig zugedröhnten Alf (Oliver

Aus der Amazon.de-Redaktion

So wie man Benjamin Stuckrad-Barres Bestseller Soloalbum durchaus als kleinen literarischen Bruder von Nick Hornbys Pop-Roman High Fidelity sehen kann, so ist auch Gregor Schnitzlers Filmversion des Soloalbums eine Art Nachzügler. Allerdings folgt er weniger dem Beispiel von Stephen Frears' Hornby-Adaption, seine Vorbilder liegen eher im Bereich der deutschen Teen- und Twen-Komödien. Doch selbst diese Entscheidung, einem Genre zu folgen, das berüchtigt ist für seine infantilen Auswüchse, aber eben auch schon einige wirklich hervorragende Coming-of-Age-Geschichten hervorgebracht hat, betont noch einmal die Nähe zwischen den beiden Romanen.

Letztlich lassen sich weder High Fidelity noch Soloalbum direkt in einen Film umsetzen. In beiden Fällen braucht man eine Idee oder einen Ansatz, der den endlosen Monologen und Reflexionen der Icherzähler der Romane eine Form und eine Dramaturgie gibt. In High Fidelity ist es John Cusack, der Hornbys Porträt eines Mannes, der sich weigert, erwachsen zu werden, als Hauptdarsteller ein emotionales Zentrum und eine erstaunliche Reife gibt. Doch dieser Weg über einen Star und seine Präsenz stand Schnitzler kaum offen. Dafür ist der Held von Soloalbum, der Musikjournalist Ben, eine viel zu pubertäre Figur. Und so ist es fast schon ein genialer Kniff, die Geschichte von Bens traurig-komischen Eskapaden, nachdem seine Freundin Katharina (Nora Tschirner) per SMS mit ihm Schluss gemacht hat, fest in dem Genre zu verankern, dem Stuckrad-Barres Roman im Endeffekt näher ist als der wahren Pop-Literatur, wie sie etwa von Rainald Goetz' Texten repräsentiert wird.

Wie in den meisten anderen Teen- und Twen-Komödien zündet auch in Soloabum längst nicht jeder Gag. Manchmal gehen Schnitzler und sein Drehbuchautor Jens-Frederick Otto schlichtweg zu weit. So kann man kaum darüber lachen, wenn Ben (Matthias Schweighöfer) in den Wagen eines vermeintlichen Nebenbuhlers pinkelt und dabei sein bestes Stück einklemmt. Doch zum Glück sind solche extrem infantilen Scherze eher die Ausnahme als die Regel in Soloabum. --Sascha Westphal

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Produkt-Bild: Soloalbum - Der Film

Soloalbum - Der Film
mit Matthias Schweighöfer, Nora Tschirner, Oliver K. Wnuk, Regie: Gregor Schnitzler

DVD von Concorde
Preis bei Amazon: EUR 6,99

Erscheinungsdatum: Dezember 2003
Produktgruppe Filme & TV
Zoom ± Produkt-Bild: Soloalbum - Der Film
  • Regie: Gregor Schnitzler
  • Medium: DVD
  • Laufzeit: ca. 87 Minuten
  • Label: Concorde Home Entertainment
  • Bildformat: 2.35:1

Produktbeschreibung

Ben (Matthias Schweighöfer) führt ein Leben, von dem die meisten von uns nur träumen können: Der 24-jährige ist umschwärmter Redakteur beim angesagtesten Musikmagazin Berlins, Dauergast auf den coolsten Partys der Stadt und mit den Stars der Branche auf Du und Du. Lässig gekleidet schlendert er durch die hip designte Redaktion, selbst als er von seinem Freund und Kollegen Christian (Christian Näthe), dem wohl größten Britpop-Fan aller Zeiten gemahnt wird, ja den Geburtstag seiner Freundin Katharina (Nora Tschirner) nicht zu vergessen, bringt seine arrogante Selbstinszenierung nicht ins Wanken.

Katharina muss eben etwas länger im Restaurant warten, zumal der Chefredakteur (Leander Haussmann) gerade verkündet hat, dass seinem Magazin ein exklusives Oasis-Interview zugesprochen wurde. Und führen soll es sein bester Mann - Ben!

Mit dem Auftrag in der Tasche und Christian an seiner Seite besteigt Ben ein Taxi, das auf dem Weg allerdings von einer sexy Blondine (Sandy Mölling), die sich auf Soul-Sirene Anastacia gestylt hat, gekapert wird. Gegen Christians Rat lässt sich Ben von ihr überreden, mit auf eine Party zu kommen. Während sich Christian um die Musik kümmert und Ben sich mit dem Partyluder vergnügt, beschließt Katharina, dass das Maß nun voll ist und macht auf die denkbar schnellste und kürzeste Art Schluss: per SMS. Und das nach drei Jahren Beziehung! Mit einer Songzeile von den Smashing Pumpkins - "...the killer in me is the killer in you!" - abserviert zu werden, ist für einen Musikredakteur natürlich doppelt schmerzhaft.

Mit Hilfe seiner Kumpels Christian und dem ständig zugedröhnten Alf (Oliver

Aus der Amazon.de-Redaktion

So wie man Benjamin Stuckrad-Barres Bestseller Soloalbum durchaus als kleinen literarischen Bruder von Nick Hornbys Pop-Roman High Fidelity sehen kann, so ist auch Gregor Schnitzlers Filmversion des Soloalbums eine Art Nachzügler. Allerdings folgt er weniger dem Beispiel von Stephen Frears' Hornby-Adaption, seine Vorbilder liegen eher im Bereich der deutschen Teen- und Twen-Komödien. Doch selbst diese Entscheidung, einem Genre zu folgen, das berüchtigt ist für seine infantilen Auswüchse, aber eben auch schon einige wirklich hervorragende Coming-of-Age-Geschichten hervorgebracht hat, betont noch einmal die Nähe zwischen den beiden Romanen.

Letztlich lassen sich weder High Fidelity noch Soloalbum direkt in einen Film umsetzen. In beiden Fällen braucht man eine Idee oder einen Ansatz, der den endlosen Monologen und Reflexionen der Icherzähler der Romane eine Form und eine Dramaturgie gibt. In High Fidelity ist es John Cusack, der Hornbys Porträt eines Mannes, der sich weigert, erwachsen zu werden, als Hauptdarsteller ein emotionales Zentrum und eine erstaunliche Reife gibt. Doch dieser Weg über einen Star und seine Präsenz stand Schnitzler kaum offen. Dafür ist der Held von Soloalbum, der Musikjournalist Ben, eine viel zu pubertäre Figur. Und so ist es fast schon ein genialer Kniff, die Geschichte von Bens traurig-komischen Eskapaden, nachdem seine Freundin Katharina (Nora Tschirner) per SMS mit ihm Schluss gemacht hat, fest in dem Genre zu verankern, dem Stuckrad-Barres Roman im Endeffekt näher ist als der wahren Pop-Literatur, wie sie etwa von Rainald Goetz' Texten repräsentiert wird.

Wie in den meisten anderen Teen- und Twen-Komödien zündet auch in Soloabum längst nicht jeder Gag. Manchmal gehen Schnitzler und sein Drehbuchautor Jens-Frederick Otto schlichtweg zu weit. So kann man kaum darüber lachen, wenn Ben (Matthias Schweighöfer) in den Wagen eines vermeintlichen Nebenbuhlers pinkelt und dabei sein bestes Stück einklemmt. Doch zum Glück sind solche extrem infantilen Scherze eher die Ausnahme als die Regel in Soloabum. --Sascha Westphal

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Produkt-Bild: Die Wolke

Die Wolke, Regie: Gregor Schnitzler

DVD von Verlag Friedrich Oetinger
Preis bei Amazon: EUR 11,99

Erscheinungsdatum: August 2010
Produktgruppe Filme & TV
Zoom ± Produkt-Bild: Die Wolke
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Produkt-Bild: Resturlaub [Blu-ray]

Resturlaub [Blu-ray]
mit Maximilian Brückner, Mira Bartuschek, Stephan Luca, Regie: Gregor Schnitzler

Blu-ray von Sony Pictures Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 17,99

Erscheinungsdatum: Februar 2012
Produktgruppe Filme & TV
Zoom ± Produkt-Bild: Resturlaub [Blu-ray]

Produktbeschreibung

Das kann doch noch nicht alles gewesen sein... Pitschi Greulich (Maximilian Brückner) steckt tief in der Midlife-Crisis. Warum werden um ihn herum alle Leute spießig? Er will mehr vom Leben, als nur ein Reihenhaus mit Kiesauffahrt im beschaulichen Bamberg. Als auch noch sein bester Kumpel (Stephan Luca) unter die Haube kommt und seine langjährige Freundin Biene (Mira Bartuschek) das Thema ?Kinder? anspricht, bekommt es Pitschi mit der blanken Angst zu tun. Er will nur noch eins: So schnell und so weit weg wie möglich! Kurz entschlossen besteigt er heimlich einen Flieger nach Buenos Aires. Dort will er ein neues, spannendes und gar nicht spießiges Leben beginnen. Pitschi träumt vom High Life in einer internationalen Metropole, an der Seite einer sexy Argentinierin. In Sprachlehrerin Luna (Melanie Winiger), die ihm mehr als nur Spanisch und Tango beibringt, scheint er seine Traumfrau gefunden zu haben. Doch die Realität sieht leider ganz anders aus. Pitschi wird bewusst, dass er in der fränkischen Provinz längst hatte, was er in Argentinien sucht. So schnell wie möglich will er nun zurück nach Hause, bevor Biene von dem kleinen ?Ausflug? ihres Mausbär Wind bekommt.
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Produkt-Bild: Ich bin eine Insel

Ich bin eine Insel
mit Ulrike Folkerts, Tülin Karaca, Heio von Stetten, Luc Feit, Rosa Enskat, Regie: Gregor Schnitzler

DVD von Maran Film GmbH
Preis bei Amazon: EUR 7,99

Erscheinungsdatum: Mai 2010
Produktgruppe Filme & TV
Zoom ± Produkt-Bild: Ich bin eine Insel
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Produkt-Bild: Die Wolke [Blu-ray]

Die Wolke [Blu-ray]
mit Hans-Laurin Beyerling, Franz Dinda, Paula Kalenberg, Regie: Gregor Schnitzler

Blu-ray von Concorde Video
Preis bei Amazon: EUR 14,61

Erscheinungsdatum: Juni 2011
Produktgruppe Filme & TV
Zoom ± Produkt-Bild: Die Wolke [Blu-ray]
  • Medium: Blu-ray
  • Regie: Gregor Schnitzler
  • Laufzeit: ca. 102 Minuten
  • Label: Concorde Home Entertainment
  • Bildformat: 2.35:1

Produktbeschreibung

Die 16-jährige Hannah, die gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Uli und ihrer allein erziehenden, liebevoll-chaotischen und manchmal auch etwas überforderten Mutter Paula in dem kleinen Ort Schlitz wohnt, erlebt gerade eine Achterbahn der Gefühle. Sie ist über beide Ohren in ihren Klassenkameraden Elmar verliebt, weiß aber nicht so recht, wie sie ihm ihre Gefühle offenbaren soll. Klar, dass die Fragerei der Mutter nervt und die Aussicht, zwei Tage auf den 8-jährigen Bruder aufpassen zu müssen, weil Paula auf einen Kosmetikkongress nach Schweinfurt muss, die Stimmung auch nicht gerade hebt. Und dann noch die bevorstehende Matheklausur ...

Zwischen Streit mit der Mutter, Stress mit den Lehrern und der Matheklausur kommt es endlich zum heiß ersehnten ersten Kuss mit Elmar! Aber in genau dem Moment, in dem alles perfekt scheint, bricht das Chaos über sie herein: die Alarmsirene schrillt und Elmar erkennt als einziger, dass es sich dabei um einen ABC-Alarm handelt. Auf die Nachricht, dass sich in dem nicht einmal hundert Kilometer entfernten Atomkraftwerk ein Störfall ereignet hat, reagieren alle panisch. Auf eine Situation wie diese war niemand vorbereitet, es gibt keinen Katastrophenplan und die riesige, radioaktive Wolke treibt auf Schlitz zu. Die Menschen versuchen zu fliehen, Hannah holt als erstes Uli von der Grundschule ab und verschanzt sich mit ihm im Haus. Elmar hat ihr noch während des tumultartigen Aufbruchs vor der Schule zugerufen, sie mit dem Auto zu Hause abzuholen, doch zunächst warten die Geschwister auf ihre Mutter, oder zumindest einen Anruf. Als Paula sich bei den beiden meldet, wird die Leitung nach kürzester Zeit unterbrochen, Hannah und Uli sind nun völlig auf

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Produkt-Bild: Was tun, wenn's brennt? [VHS]

Was tun, wenn's brennt? [VHS]

Videokassette von Sony Pictures Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 5,00

Produktgruppe Filme & TV
Zoom ± Produkt-Bild: Was tun, wenn's brennt? [VHS]

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Das Timing muss stimmen!" Da dieser Satz aus einem Agitprop-Film der Gruppe 36 im gleichen Maße für Komödien wie für Sprengsätze gilt, kann eine Bombenexplosion zum falschen Zeitpunkt in Gregor Schnitzlers Was tun, wenn's brennt? zum idealen Ausgangspunkt für eines der interessantesten deutschen Spielfilmdebüts der letzten Jahre werden. In den 80er-Jahren haben die sechs der Berliner Hausbesetzerszene angehörenden Mitglieder der Gruppe 36 eben nicht nur filmische Anleitungen zum Bau von Bomben gedreht -- Holger Meins' aus den späten 60er-Jahren stammender Kurzfilm über die Herstellung eines Molotowcocktails lässt erkennbar grüßen --, sondern selbst auch welche gebastelt. Als nun zu Beginn des 21. Jahrhunderts einer ihrer damals deponierten Sprengsätze mit fast 15 Jahren Verspätung in einer Grunewalder Villa hochgeht, holt ihre Vergangenheit die inzwischen meist bürgerlich gewordenen Ex-Hausbesetzer und Anarchisten ein.

Eine der unbestrittenen Stärken Hollywoods ist seine Fähigkeit, große Unterhaltungs- und Genrefilme zu produzieren, die uns in eine fremde Welt entführen und uns zugleich aber auch etwas über die Welt erzählen, in der wir leben. Das deutsche Kino hat -- sieht man einmal von einigen ganz wenigen Regisseuren ab -- diese Fähigkeit schon vor langer Zeit verloren. Selbst während des Booms der 1990er-Jahre blieb diese von Filmemachern wie Kritikern, Verleihern wie Publikum konstruierte Trennung, die zwischen einem reinen Unterhaltungskino und dem so genannten Autorenfilm unterscheidet, weit gehend unangetastet. Erst in der letzten Zeit haben so unterschiedliche Regisseure wie Volker Schlöndorff und Oskar Roehler, Christopher Roth und Oliver Hirschbiegel ernsthaft versucht, diese beiden Formen von Filmen, die sich eben gar nicht widersprechen müssen, wieder zusammenzuführen. Ihrem Vorbild ist Gregor Schnitzler mit seinem Erstling gefolgt.

Man spürt in nahezu jeder Einstellung und jedem Schnitt von Was tun, wenn's brennt?, dass sein Regisseur zuvor Werbeclips und Musikvideos inszeniert hat. Ihre Ästhetik und ihr Tempo sind hier aber nicht nur Selbstzweck, sie spiegeln das neue Berlin, das kaum noch etwas mit der Stadt verbindet, in der die Mitglieder der Gruppe 36 einst von einer anderen, besseren Welt geträumt haben. Und so wie sich Berlin verändert hat, sind auch die Sechs längst nicht mehr die, die sie einst waren: Maik (Sebastian Blomberg), der nun seine eigene schicke Werbeagentur hat; Nele (Nadja Uhl), die sich als allein erziehende Mutter zweier Kinder durchschlägt; "Terror" (Matthias Matschke), der jetzt als Staatsanwalt auf der anderen Seite steht; Flo (Doris Schretzmeyer), die irgendwie zu Geld gekommen ist. Von Idealen und Träumen haben sie sich weit entfernt. Selbst Tim (Til Schweiger), der letzte authentische Punk Berlins, und der seit einem Unfall an einen Rollstuhl gefesselte Hotte (Martin Feifel) leben nur noch so wie damals, weil sie den Absprung irgendwie verpasst haben. Von ihrem Glauben und ihren Überzeugungen ist zumindest in ihrem Innersten kaum noch etwas übrig.

Im Prinzip erzählt Gregor Schnitzler hier die alte Geschichte von den Idealisten, die sich mit der Zeit dem Lauf der Dinge gefügt haben und nun an einem Punkt in ihrem Leben angekommen sind, um den sie eigentlich einen großen Bogen machen wollten. Sein eigentlicher Schachzug ist aber, dass er sie in Beziehung setzt zu den gesellschaftlichen Veränderungen, in deren Gefolge aus der alten BRD die heutige Berliner Republik geworden ist. Auch wenn sich Schnitzlers Blick anscheinend nur auf den Westen der Stadt richtet, erzählt Was tun, wenn's brennt? doch mehr von unserer gesamtdeutschen Wirklichkeit als die meisten Filme. Schnitzler führt zwar nicht jeden seiner Gedanken aus, und einiges bleibt auch etwas plakativ, aber diese kleinen Schwächen gleicht sein hervorragendes Ensemble -- allen voran Sebastian Blomberg, Til Schweiger, der hier auf beeindruckende Weise gegen sein Image anspielt, und Martin Feifel -- allemal aus. --Sascha Westphal

© 1998-2012 Amazon Inc. und Tochtergesellschaften

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Produkt-Bild: Was tun, wenn's brennt? [Verleihversion]

Was tun, wenn's brennt? [Verleihversion]
mit Til Schweiger, Sebastian Blomberg, Gregor Schnitzler

DVD von Columbia Pictures
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Erscheinungsdatum: Januar 2002
Produktgruppe Filme & TV
Zoom ± Produkt-Bild: Was tun, wenn's brennt? [Verleihversion]

Produktbeschreibung

Beschreibung:
13 Jahre sind vergangen, seit Tim, Flo, Maik, Hotte, Nele und Terror in kreativer Anarchie in der Hausbesetzerszene von Berlin aktiv waren und dem Establishment den gestreckten Mittelfinger entgegenreckten. Inzwischen sind fast alle ihren Idealen von damals untreu, einige sogar selbst Teil des einst verhassten Establishments geworden. Doch als ein längst vergessener Sprengsatz, den sie einst in einer verlassenen Villa im Grunewald deponiert hatten, unerwartet explodiert, müssen sich die Sechs notgedrungen wieder mit ihrer verdrängten Vergangenheit und verlorenen Werten auseinandersetzen...

  • Verpackung: 3
  • Datenträger: 2


Angaben laut Hersteller
Darsteller: Til Schweiger, Sebastian Blomberg, Gregor Schnitzler
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: COLUMBIA
Erscheinungstermin: 1. Januar 2002

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Das Timing muss stimmen!" Da dieser Satz aus einem Agitprop-Film der Gruppe 36 im gleichen Maße für Komödien wie für Sprengsätze gilt, kann eine Bombenexplosion zum falschen Zeitpunkt in Gregor Schnitzlers Was tun, wenn's brennt? zum idealen Ausgangspunkt für eines der interessantesten deutschen Spielfilmdebüts der letzten Jahre werden. In den 80er-Jahren haben die sechs der Berliner Hausbesetzerszene angehörenden Mitglieder der Gruppe 36 eben nicht nur filmische Anleitungen zum Bau von Bomben gedreht -- Holger Meins' aus den späten 60er-Jahren stammender Kurzfilm über die Herstellung eines Molotowcocktails lässt erkennbar grüßen --, sondern selbst auch welche gebastelt. Als nun zu Beginn des 21. Jahrhunderts einer ihrer damals deponierten Sprengsätze mit fast 15 Jahren Verspätung in einer Grunewalder Villa hochgeht, holt ihre Vergangenheit die inzwischen meist bürgerlich gewordenen Ex-Hausbesetzer und Anarchisten ein.

Eine der unbestrittenen Stärken Hollywoods ist seine Fähigkeit, große Unterhaltungs- und Genrefilme zu produzieren, die uns in eine fremde Welt entführen und uns zugleich aber auch etwas über die Welt erzählen, in der wir leben. Das deutsche Kino hat -- sieht man einmal von einigen ganz wenigen Regisseuren ab -- diese Fähigkeit schon vor langer Zeit verloren. Selbst während des Booms der 1990er-Jahre blieb diese von Filmemachern wie Kritikern, Verleihern wie Publikum konstruierte Trennung, die zwischen einem reinen Unterhaltungskino und dem so genannten Autorenfilm unterscheidet, weit gehend unangetastet. Erst in der letzten Zeit haben so unterschiedliche Regisseure wie Volker Schlöndorff und Oskar Roehler, Christopher Roth und Oliver Hirschbiegel ernsthaft versucht, diese beiden Formen von Filmen, die sich eben gar nicht widersprechen müssen, wieder zusammenzuführen. Ihrem Vorbild ist Gregor Schnitzler mit seinem Erstling gefolgt.

Man spürt in nahezu jeder Einstellung und jedem Schnitt von Was tun, wenn's brennt?, dass sein Regisseur zuvor Werbeclips und Musikvideos inszeniert hat. Ihre Ästhetik und ihr Tempo sind hier aber nicht nur Selbstzweck, sie spiegeln das neue Berlin, das kaum noch etwas mit der Stadt verbindet, in der die Mitglieder der Gruppe 36 einst von einer anderen, besseren Welt geträumt haben. Und so wie sich Berlin verändert hat, sind auch die Sechs längst nicht mehr die, die sie einst waren: Maik (Sebastian Blomberg), der nun seine eigene schicke Werbeagentur hat; Nele (Nadja Uhl), die sich als allein erziehende Mutter zweier Kinder durchschlägt; "Terror" (Matthias Matschke), der jetzt als Staatsanwalt auf der anderen Seite steht; Flo (Doris Schretzmeyer), die irgendwie zu Geld gekommen ist. Von Idealen und Träumen haben sie sich weit entfernt. Selbst Tim (Til Schweiger), der letzte authentische Punk Berlins, und der seit einem Unfall an einen Rollstuhl gefesselte Hotte (Martin Feifel) leben nur noch so wie damals, weil sie den Absprung irgendwie verpasst haben. Von ihrem Glauben und ihren Überzeugungen ist zumindest in ihrem Innersten kaum noch etwas übrig.

Im Prinzip erzählt Gregor Schnitzler hier die alte Geschichte von den Idealisten, die sich mit der Zeit dem Lauf der Dinge gefügt haben und nun an einem Punkt in ihrem Leben angekommen sind, um den sie eigentlich einen großen Bogen machen wollten. Sein eigentlicher Schachzug ist aber, dass er sie in Beziehung setzt zu den gesellschaftlichen Veränderungen, in deren Gefolge aus der alten BRD die heutige Berliner Republik geworden ist. Auch wenn sich Schnitzlers Blick anscheinend nur auf den Westen der Stadt richtet, erzählt Was tun, wenn's brennt? doch mehr von unserer gesamtdeutschen Wirklichkeit als die meisten Filme. Schnitzler führt zwar nicht jeden seiner Gedanken aus, und einiges bleibt auch etwas plakativ, aber diese kleinen Schwächen gleicht sein hervorragendes Ensemble -- allen voran Sebastian Blomberg, Til Schweiger, der hier auf beeindruckende Weise gegen sein Image anspielt, und Martin Feifel -- allemal aus. --Sascha Westphal

© 1998-2012 Amazon Inc. und Tochtergesellschaften

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